Am Ohu Tag stellen die CoLab Ohus 2013 ihre Themenarbeit vor

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von Tobias Schwarz

Am Donnerstag Nachmittag präsentierten sich die sechs verschiedenen Ohus des Internet und Gesellschaft Co:llaboratory e.V. der Öffentlichkeit (Ohu ist Maori für “Arbeitsgruppe einer Gemeinschaft”). Im BASE_Camp in Berlin-Mitte beteiligten sich bis mehr als 50 interessierte Teilnehmer an den Arbeitsgruppen, die einen ersten Einstieg in die unterschiedlichen Thematiken ermöglichten.

Co:Lab im BASE_Camp
Alle weiteren 150 Fotos unter diesem Link (alle Fotos von Tobias Schwarz unter CC-BY Lizenz verwendbar)

Das Publikum setzte sich sowohl aus erfahrenen Teilnehmern zusammen, die schon länger im Co:llaboratoty tätig sind, als auch Neueinsteigern, die die Möglichkeit nutzten sich produktiv einzubringen. Nach einer Vorstellung der sechs Ohus durch die jeweiligen Koordinatoren, folgten zwei Stunden aktives Arbeiten in den Gruppen. Im Anschluss stellten Teilnehmer die Ergebnisse ihrer Gruppe vor.

Den Abschluss des Abends bildete ein Vortrag des Medientheoretikers Stefan Münker (Lesetipp: Co:llaboratory-Interview mit Stefan Münker), der anhand historischer Entwicklungen über eine offene digitale Gesellschaft redete. Sein Vortrag löste eine spannende Debatte aus, in der die Teilnehmer viel Input aus der Gruppenarbeit wiedergeben konnten und die verschiedenen philosophischen Standpunkte miteinander verglichen.

Themen

In der Ohu “Digitale Privatheit und Öffentlichkeit” gehen Experten den Fragen nach, was in Zukunft privat und was öffentlich sein wird. Sie untersuchen dabei die Durchdringung aller Lebensbereiche durch das Internet und setzen damit die Arbeit der Initiative zu Privatheit und Öffentlichkeit fort. Die Ohu “Kulturelles Erbe und Digitale Welt” befasst sich mit den Möglichkeiten der Digitalisierung für den Zugang zu unserem kulturellen Erbe und den Auswirkungen auf eine zukünftige Wissensgesellschaft (sie bereitet eine weitere Konferenz zum Thema im Herbst vor. Koordinator Paul Klimpel startete heute zudem die 8. Initiative des CoLab).

Wissen als Grundlage von Entscheidungen stellt die Basis des Ohu “Global Internet Governance” dar, indem durch Analyse von politischen und rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung globaler Internet Governance Mechanismen versucht wird, verschiedene Stakeholder, darunter auch von deutschen Ministerien und der Politik zu vernetzen und einen Wissenstransfer zu internationalen Netzthemen zu ermoeglichen. Ebenfalls staatliches Handeln im Blick hat da Ohu Open Government, die einen Beitrag zur Förderung der konstruktiven, aber auch kritischen Debatte über mehr Offenheit, Transparenz, Partizipation und Kollaboration in Politik, Verwaltung und Gemeinwesen leistet.

Den Umgang und die Produktion von Inhalten in der digitalen Gesellschaft sind Themen in den beiden Ohus “Digitale Integration und Medienkompetenz” und “Gestalten im Digitalen”, in der einen es um die Themen Medienkompetenz, Bildung, sowie digitale und offene Lehr- und Lernmaterialien geht, und in der anderen beispielsweise um elektronische Bücher und digitale Wertschoepfung im allgemeinen. Beide Ohus leisten damit einen Beitrag zu den intensiv geführten Diskussionen zum Umgang und den Veränderungen durch digitale Medien.

Reform

Der letztes Jahr angestossene Reformprozess resultierte u.a. darin, dass sich das Co:Lab in der Zahl der gleichzeitigen Ohus pro Jahr auf 6 beschraenkt. Am Ende jeden Jahres wird evaluiert und an der Ohu-Zusammensetzung justiert. Dieses Jahr rught eine Ohu zum Thema “Neue Arbeit, Entrepreneurship und Innovation”, im letzten Sommer schon wurde die Ohu “Urheberrecht” beendet. Noch laufende Projekte werden zum Teil weitergefuehrt und Themen zB in anderen Ohus weitergefuehrt.

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Sebastian Haselbeck

Sebastian Haselbeck

Sebastian ist Geschäftsführer des Collaboratory e.V.

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