Ohu “Neue Arbeit” beginnt Arbeit

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14 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft trafen sich vergangenen Donnerstag zum Kick-Off der Ohu „Neue Arbeit“. Die Mitglieder der Arbeitsgruppen tauschten Erfahrungen aus und entwickelten erste Projektideen. Ergebnis des Treffens sind zwei Initialstatements zur Enquete Komission für Internet und digitale Gesellschaft (EIdG) und den Veränderungen der Arbeitswelt.

EIdG – Projektgruppe „Wirtschaft, Arbeit, Green IT“
Die Arbeit der Projektgruppe soll nicht im Elfenbeinturm stattfinden. Unabhängige und interdisziplinäre Arbeitsgruppen sind daher wichtige Informationskatalysatoren. Die EIdG sucht nach Leitideen „guter“ digitaler Wirtschaft. Die Ohu „Neue Arbeit“ kann dazu beitragen, indem sie Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeitet, welche beispielsweise aus einer Trendanalyse mit Chancen und Risiken resultieren.

Veränderung in der Arbeitswelt
Der allgemeine Arbeitsbegriff wurde erst im Lauf der Industrialisierung so definiert und zwar als etwas, das räumlich und zeitlich festgelegt ist. Die Trennung von Freizeit, Leben, Lernen und Arbeit galt immer als selbstverständlich. Heute aber beginnen diese Grenzen immer mehr zu verschwimmen. Mit dem Internet als Koordinationstechnik bezeichnet Arbeit heute wieder etwas, was man tut und nicht wohin man geht.

Neue Wertschöpfungsketten entstehen und in Open-Source-Modellen arbeiten Menschen mit überdurchschnittlich hoher Begeisterung – oft jahrelang ohne Bezahlung. Wertschöpfung findet heute durch Wertschätzung in dezentral organisierten Netzwerken statt. Weiterhin müssen wir uns dem Fachkräftemangel und sogar einem „War for Talents“ stellen. Außerdem sehen wir uns Fragen gegenüber wie: Wie kann aus Informationsüberfluss Wissen generiert werden? Oder welche Paradigmen braucht eine Wirtschaft mit leicht zu vervielfältigen, immateriellen Gütern?

Flughöhe der Ohu
Diesen Fragen und Ideen will sich die Ohu “Neue Arbeit” widmen. Mit zusätzlichem Input von externen Experten will die Arbeitsgruppe Wissen erarbeiten, das es bislang in keiner anderen Organisation zu finden gibt. Dabei sollen nicht nur wissenschaftliche Papiere verfasst und Trends analysiert, sondern auch konkrete Projekte zu brachliegenden Potentialen initiiert werden.

Weitere Informationen zu den Co:llaboratory Ohus.

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Sebastian Haselbeck

Sebastian Haselbeck

Sebastian ist Geschäftsführer des Collaboratory e.V.

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