Engagiert im CoLab – 5 Fragen an Bastian Koch

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Bastian Koch (Bild: Tom Schlansky/Collaboratory, CC BY 3.0)

Bild: Tom Schlansky/CoLab, CC BY 3.0

Das CoLab ist eine offene ExpertInnen- und Interventionsplattform, in dem die Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven betrachtet und mit möglichst vielen Stakeholdern diskutiert werden sollen – interdisziplinär und praxisbezogen. Doch wie funktioniert das? Heute fragen wir Bastian Koch – Experte der 9. Initiative.

Hallo Bastian, in welcher Initiative des CoLab hast du dich engagiert?

Ich habe in der 9. Initiative zum Thema „Globalisierung und Internet“ mitgewirkt, der rote Faden waren natürliche und unnatürliche Grenzen, dabei war das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen Nordamerika und Europa ein Schwerpunkt.

Was genau hast du innerhalb der Initiative gemacht?

Mich hat das Thema aus kultureller Sicht interessiert und begeistert, also kulturelle Hemmnisse und Barrieren in einem doch eigentlich grenzenlosen Netz. Oder eigentlich nicht? Als Leiter der Gruppe „Kultur“ war es mir wichtig, die Bereiche Er- und Aufklärung durch und über das Netz in der Abschlussarbeit zu integrieren. Die Themenfindung und -besprechung (natürlich über Ländergrenzen hinweg) nahm einen besonderen Raum ein.

Wie empfandest du das Konzept des Multi-Stakeholder-Dialogs?

Die Auswahl der Beteiligten sorgte für ein ziemlich heterogenes Stimmungsbild, auch wenn gewisse Tendenzen durch die Akquise mit dem Schwerpunkt ‘online’ oft eine kritische Gegenstimme vermissen ließ. Unterschiedliche Erfahrungen, Werdegänge und auch Werte waren eine sowohl persönliche als auch professionelle Bereicherung.

Was nimmst du von deinem Engagement im CoLab mit?

Verschiedene Ansichten wurden bestätigt: das Internet ist genauso wenig kaputt, wie die Menschen, die es nutzen. Aber, eine Zerstörung des Potenzials erfolgt durch Personen und Institutionen, deren Abneigung durch per sé Abwesenheit im Netz und mangelnde Aufklärung elitär auftretender Online-Aktivisten entsteht – von denen es, wie gehofft, immer weniger gibt.

Würdest du dich wieder engagieren, vielleicht auch zu anderen Themen?

Wenn es zeitlich und inhaltlich passt, ich Input geben kann und ich eine vergleichbare Lernkurve erleben darf, immer wieder gern. Die Veranstaltungen im Rahmen der Initiative waren perfekt organisiert, die Beteiligten offen, kritisch und durchweg interessante Persönlichkeiten.

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Janina Gera

Janina Gera

Publishing & Outreach, Collaboratory e.V.

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